Freitag, 22.09.2017

Sieben Gründe, warum Ihr bei einer Meisterschaft helfen solltet

Climbtools |

Ihr besucht gern Baumklettermeisterschaften? Mögt die Atmosphäre, den Unterhaltungswert, den Austausch mit anderen Kletterern? Dann haben wir einen Tipp: Meldet Euch als Volunteer an.

Es geht nicht ohne Euch

Für eine Baumklettermeisterschaft braucht es: Bäume, Kletterer – und freiwillige Helfer. Und von denen eine ganze Menge. Denn wer sonst baut den Arbeitsparcours auf, hängt die Glocken in die Wipfel, nimmt beim Speedclimb die Zeit, und sperrt den Wettkampfbereich ab, damit die Zuschauer keine zu innige Bekanntschaft mit Wurfbeuteln machen?
Ohne freiwillige Helfer wären Meisterschaften nicht denkbar. Meist bekommen die Veranstalter irgendwie genügend Volunteers zusammen, aber oft ist es wirklich knapp.
Wenn Ihr also Meisterschaften mögt, und sowieso hinfahrt, dann meldet Euch doch beim nächsten Mal einfach vorher als Helfer an.

Helfer bekommen T-Shirts

Andere mögen auf ihren Shirts die Tourdaten der Lieblingsband präsentieren oder ihre Liebe zu Paris, London und New York bekunden – des Baumpflegers Trophäe aber ist ein Meisterschaftsshirt. Und die bekommen natürlich auch die Volunteers.

Die ideale Vorbereitung auf eigene Wettkämpfe

Ihr würdet gern selbst eine Meisterschaft klettern, aber das Ganze ist Euch ein bisschen unheimlich? Ihr wisst nicht so recht, ob Ihr Euch das zutrauen könnt? Dann tastet Euch doch langsam heran, indem Ihr zuerst als Helfer an den Start geht. So bekommt Ihr nicht nur Einblicke ins Regelwerk, sondern merkt schnell, dass die Aufgaben lösbar und Meisterschaftsbäume durchaus bezwingbar sind.
Auch wer selbst schon als Teilnehmer mitgemacht hat, kann als Helfer mal hinter die Kulissen gucken, die Bewertungen besser nachvollziehen und sich für den eigenen Wettkampf merken, wo die fetten Punkte lauern.

Nirgendwo lassen sich besser Kontakte knüpfen

Wenn Ihr Kontakte knüpfen wollt, seid Ihr auf Meisterschaften immer gut aufgehoben: Es gibt nur wenige Anlässe, auf denen sich so viele unterschiedliche Baumkletterer unterschiedlicher Herkunft versammeln.
Als Volunteer ist man mittendrin, kommt schnell mit Teilnehmern, anderen Freiwilligen und Zuschauern ins Gespräch und fährt sicher nicht ohne ein paar neue Telefonnummern und Mail-Adressen nach Hause. „Man trifft Leute, mit denen man vielleicht mal gemeinsam ein Projekt starten kann, an die man sich wenden kann, wenn man Rat braucht, oder auch neue Auftraggeber, für die man als Subunternehmer arbeiten kann“, sagt ISA-Präsident Jan von Hofmann.

Das ganz besondere Wir-Gefühl

Die freiwilligen Helfer sind zu Beginn vielleicht ein bunt zusammengewürfeltes Grüppchen. „Doch es dauert nicht lang, bis sich ein unvergleichliches Wir-Gefühl einstellt“, erzählt Max Broekmann, der bereits auf zahlreichen nationalen und internationalen Meisterschaften ausgeholfen hat. Diese besondere Camp-Atmosphäre, sagt Max, „müsst Ihr unbedingt mal erlebt haben“.

Weiterbildung für lau

Weiterbildung ist wichtig – und als Volunteer auf einer Meisterschaft bekommt Ihr sie gratis. Ihr könnt Euch die verschiedenen Techniken und Herangehensweisen der Teilnehmer anschauen, und kleine Tricks und Anwendungsmöglichkeiten für Euer Material entdecken, die Euch sonst vielleicht nicht in den Sinn gekommen wären. „Die Qualität der Klettertechnik wächst am stärksten im Austausch mit anderen Kletterern“, sagt auch Jan von Hofmann.

Spaß, Spaß und noch mehr Spaß

Und, überzeugt? Nein? Dann noch etwas: Zuverlässige Quellen behaupten (und legen prompt entsprechende Video- und Fotobeweise vor): Den meisten Spaß auf den Meisterschaften haben immer die freiwilligen Helfer.

<   zurück Volunteer bei Meisterschaften weiter   >